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Autor: Kita Grashüpfer | 15.1.2018
Summ, summ, summ ….wie geht es wohl im Winter den Bienen?
Imker Marc zeiigt den Kinder eine große Wabe

Bienen im Kindergarten, wie geht das?

Seit 2016 betreuen die Kinder  der Kita Grashüpfer zusammen mit dem Imker Marc Lafontaine ein eigenes Bienenvolk auf dem Gelände des Kindergartens. Dadurch, dass sie bei allen Arbeitsschritten mitwirken dürfen, werden die Kinder zu richtigen Bienenexperten.

Vorallem im Winter ist es wichtig zu wissen, ob es unseren Bienen gut geht. Deshalb kommt unser Imker Marc im regelmäßigen Abstand vorbei und kontrolliert den Bienenstock. Es ist Gott sei Dank alles in Ordnung und unserem Volk geht es wunderbar.

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Der Bienenstock steht in einem abgezäunten Bereich des Außengeländes. Die Kinder beobachten gemeinsam mit dem Imker regelmäßig am Flugloch oder schauen ins Bienenhaus. Auch die jahreszeitlichen Arbeiten werden gemeinsam durchgeführt. Im April zieht die erste, bald darauf die zweite und dritte Honigzarge ins Bienenhaus ein. Zwischendrin dürfen die Kinder den Honig direkt aus der Wabe probieren, was ihnen größtes Vergnügen bereitet. Höhepunkt der jahreszeitlichen Arbeiten ist die Honigernte Ende Mai/ Anfang Juni. Dazu zieht der Imker nach und nach die bis zu 2,5 kg schweren Honigwaben. Diese werden dann von den Kindern in die Kindergartenküche getragen. Dort dürfen sie die Waben entdeckeln und den Honig schleudern.

Dadurch, dass sie bei allen Arbeitsschritten mitwirken dürfen, werden die Kinder zu richtigen Bienenexperten: Sie können Eltern und Geschwistern vermitteln, dass man keine Angst vor Bienen haben muss und dass Biene und Wespe ganz verschiedene Tiere sind. Die Kindergartenkinder sind stolz auf ihr Bienenvolk und lieben den Umgang mit den Tieren. Dank dem Vorbild von Marc Lafontaine ist der Beruf des Imkers für viele Kinder zu einem Wunschberuf geworden.