Kinderbetreuung
Vereinbarkeit von Familie & Beruf

In vielen Familien sind heutzutage Vater und Mutter berufstätig. Bedarfsgerechte Öffnungszeiten und eine hohe Qualität der pädagogischen Arbeit in den Kindertagesstätten tragen zu einem angenehmen Alltag für die Familien bei und ermöglichen so die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit.

Wir möchten Eltern die Sicherheit vermitteln, die Balance zwischen Familie und Beruf aufrechterhalten zu können.

Familienergänzende Erziehung und Bildung

Ergänzend zur Erziehung in der Familie trägt die Kindertagesstätte zur Selbstständigkeit, zur Bildung und zur Eigenaktivität der Kinder bei. Es werden insbesondere die folgenden Schwerpunkte gesetzt:

  • Wertschätzung und Geborgenheit als Grundlage der pädagogischen Arbeit
  • Entwicklung und Stärkung der kindlichen Persönlichkeit
  • Entwicklung sozialer Kompetenz
  • Erfahrung und Erleben der Umwelt und Natur
  • Bewegungsförderung
  • Unterstützung und Förderung der Selbstständigkeit
  • Förderung und Unterstützung von Lernfreude und Neugier

Durch mehr und längere Arbeitszeiten von Eltern übernehmen Kindertagesstätten und Krippen inzwischen immer mehr Erziehungsarbeit. Daher wächst die Bedeutung von Kinderbetreuungseinrichtungen für die tägliche Erziehung und Bildung von Kindern. Dennoch bleiben die Familien äußerst wichtig: die Erziehung zuhause bleibt die Grundlage für die pädagogische Arbeit in den Kindertagesstätten.

Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags

Leitlinie unseres Auftrages ist der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“. Unser Erzieherteam greift die Erziehungs- und Bildungsmatrix des Orientierungsplans auf, beantwortet die im Plan formulierten Fragen der einzelnen Entwicklungsfelder und entwickelt Konzepte zur Realisierung.

Dabei wird die Umsetzung mit den Eltern bzw. den Elternbeiräten in regelmäßigen Abständen diskutiert und gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen.

Der Orientierungsplan bezieht sich nicht explizit auf Krippenkinder, dennoch sehen wir Anregungen und Anknüpfungspunkte in den Entwicklungsfeldern, die sich auf Kleinstkinder übertragen lassen. Denn Bildung beginnt bereits bei der Geburt.

Interkulturelle Erziehung
In unseren Einrichtungen sind alle Kinder willkommen!

Religionen jeder Art werden von uns respektiert soweit diese sich im Rahmen des GG bewegen. Wir bieten keine religiöse Erziehung an, respektieren jedoch jede Religion. Den Rahmen dafür bildet selbstverständlich das Deutsche Grundgesetz. In unseren Kitas bieten wir jedoch keine religiöse Erziehung an, um in dieser Hinsicht keinen zu bevorzugen oder zu benachteiligen.

Einige unserer Einrichtungen feiern jedoch die wichtigsten religiösen Feste im Jahr. Hierbei werden alle Religionen berücksichtigt. Die Familien können dabei ihre kulturellen Besonderheiten mit einbringen und diese Feste gemeinsam mit den Erziehern/-innen gestalten.

Projekte mit dem Thema „Rund um die Welt“ werden in unseren Einrichtungen mit den Kindern ebenfalls gerne zusammen bearbeitet. Hier werden den Kindern Gerichte, Lieder und Bücher aus anderen Ländern gezeigt, um ihren Horizont mit neuem kulturellen Wissen zu erweitern. Auch kleine Einblicke in andere Sprachen werden den Kindern so gewährt.

Ein Schwerpunkt bei der Auswahl der Teammitglieder liegt dabei auf zwei- oder mehrsprachigen Erzieherinnen zum Beispiel Englisch / Deutsch, Russisch / Deutsch oder Türkisch / Deutsch. Uns geht es dabei weniger darum die Kinder in ihrer Muttersprache anzusprechen, sondern den Eltern eine missverständnisfreie und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Integration von Kindern mit Behinderung

Unsere Kitas sind Orte, an denen Gemeinschaft und Solidarität gepflegt und gelebt werden. Wie alle Kinder erhalten Kinder mit Behinderung eine Bezugsperson, die besonders auf sie achtet und ihnen hilft, mit den anderen Kindern in Kontakt zu kommen.

Spezielle Förderangebote durch Heilpädagogen/-innen gestalten wir so, dass auch Kinder ohne Behinderung einbezogen werden. Durch den Einsatz von Gebärden werden beispielsweise die Kommunikationsmöglichkeiten aller Kinder erweitert um Kinder mit und ohne Behinderung zusammen zu führen. Deshalb werden Angebote so gestaltet, dass alle Kinder daran teilnehmen können.

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