Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit

Folgende Ziele für Nachhaltige Entwicklung werden bei uns und unseren Kitas umgesetzt:

 

Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

Für Mitarbeiter gibt es während des Lockdowns ein besonderes Angebot: Gesundheitskurse online mit Referenten und erfahrenen Kollegen wie z.B. Yoga, Meditation, Ganzkörpertraining, WingTsun, Progressive Muskelentspannung.

Ziel 4: Hochwertige Bildung weltweit

Wir investieren in die Zukunft und bilden auch in Coronazeiten weiter aus. Als Partner und aktiver Teilnehmer am „Bundesprogramm Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ ist es uns eine Herzensangelegenheit und Selbstverständlichkeit mehr Nachwuchskräfte für die frühkindliche Bildung zu gewinnen sowie bereits ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher im Beruf zu halten.


Unsere Einrichtung nehmen am Bundesprogramm Sprach-Kitas „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesfamilienministeriums teil. Dabei wird die Kita durch eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung unterstützt. Sprachkompetenzen eröffnen allen Kindern gleiche Bildungschancen von Anfang an. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Weitere Schwerpunkte des Bundesprogramms sind inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien.


Am 31.08.2020 nutzen 20 päd. Fachkräfte der Kita Zwergenstübchen einen internen Teamtag um sich weiter mit dem Thema „Partizipation in der Kita“ auseinander zu setzen.

Nachdem sich zunächst (unter Corona Bedingungen) im virtuellen Raum dem Thema genähert wurde, konnte der Teamtag nutz werden, um sich persönlich mit den vielen Facetten des Themas näher zu beschäftigen.

Partizipation bedeutet ganz allgemein „Teilhabe(n)“, „Teilnehmen“ oder „Beteiligtsein“. Die Beteiligung von Kindern am Kita-Alltag ist sowohl für die Kinder selbst, die pädagogischen Fachkräfte als auch für die Eltern eine große Herausforderung und Chance. In Beteiligungsprozessen geht es immer um das Festlegen neuer Grenzen und das Verhandeln von unterschiedlichen Interessen.

Im Einzelnen ging es um folgende Themen:

  • Was ist Partizipation? Und wo leben wir das schon
  • Wo könnten die Kinder weiter mitentscheiden?
  • Überprüfung der Konzeption zum Thema Partizipation
  • Stufen der Beteiligung von Kindern
  • Was lernen Kinder, Eltern und Pädagogen beim Thema Partizipation?
  • Reflexion von „Macht“
  • Wie sieht unser Wochenplan mit dem Blick auf das Thema aus?

Ziel 5: Gleichstellung von Frauen und Männern

Der Frauenanteil bei Pro- Liberis gGmbH liegt bei 90%.

Für uns beginnt BNE nicht extern, sondern bereits an der Basis – unseren Mitarbeitern. Pro-Liberis und Lenitas ermöglichen nicht nur den Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern auch familienfreundliche Arbeitsmodelle.

Ziel 6: Ausreichend Wasser in bester Qualität

Wir machen mit beim Weltwassertag!
Um nicht nur die Kinder in den Einrichtungen zu erreichen, sondern auch deren Familien, erhalten diese von uns Aktionsideen und Anregungen für zu Hause.

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie

Unsere Einrichtungen beziehen seit 2015 ausschließlich Ökostrom und Ökogas. Aus dem Zertifikat der einzelnen Einrichtungen geht hervor, wieviel CO2 Einsparungen pro Jahr erfolgte. Einzelne unserer KiTas sind bereits auf LED umgerüstet und verbrauchen entsprechend weniger Strom. Weitere Umstellungen sind in Planung. Bei der Gebäudesanierung und bei Umbauten achten wir auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und auf umweltschonende Herstellungsverfahren in enger Abstimmung mit den Bauherren.

Ziel 8: Nachhaltig wirtschaften als Chance für alle

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus.

Zahlreiche Institution der Kategorien Lernorte, Netzwerke und Kommunen haben dieses Jahr erneut gezeigt wie sich BNE in vorbildlicher Weise umsetzten lässt und zeigen somit eine enorme Anzahl an praktischen Bildungsbeispielen für nachhaltige Entwicklung auf.

Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 20. November 2019 in Berlin.

Begründung der Jury: „Pro-Liberis und Lenitas ist ein regional stetig wachsendes Netzwerk. In allen beteiligten Einrichtungen werden vorbildlich Fähigkeiten und Werte vermittelt, die den Umgang mit der Umwelt positiv bestimmen. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist bereits seit Jahren in allen Bereichen fest verankert und wird fortlaufend evaluiert. Die Jury hebt besonders die Absicht der Netzwerkpartner hervor, alle Einrichtungen systematisch im Sinne des Whole Institution Approach zu transformieren.“


Pro-Liberis und Lenitas bieten in nahezu allen Berufsfeldern berufliche Eingliederungshilfe und Wiedereingliederung an, wie z.B. in der Hauswirtschaft, im Handwerk, in der Verwaltung und in der Kinderbetreuung.

Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

Um auf Firmenfahrzeuge zu verzichten, unseren Mitarbeitern dennoch Mobilität für Dienstfahrten und Transporte zu bieten, greifen wir bereits seit 2008 auf den Carsharing Anbieter „Stadtmobil“ zurück.

Ziel 10: Weniger Ungleichheiten

Mit unseren sozialraumorientierten Familienzentren öffnen wir uns die Wohnquartiere und ermöglichen Teilhabe für alle Altersklassen und Lebenslagen. Beteiligung wird möglich und entwickelt sich lebendig im Tempo aller beteiligten Akteure.

In den Kindertagesstätten führt unsere Heilpädagogin begleitende Hilfe und heilpädagogische Begleitungen durch und ermöglicht Kindern mit einer Beeinträchtigung Teilhabe am Alltagsleben. Um Kommunikation für alle möglich zu machen, entwickeln wir Flyer auch in „Leichter Sprache.“

Ziel 12: Nachhaltig produzieren und konsumieren

Bei der IT- Beschaffung, insbesondere der Hardware, legen wir ebenso Wert auf Nachhaltigkeit, indem wir unsere Rechner seit 10 Jahren über „AFB sozial& green IT“ beziehen, einem Inklusionsbetrieb, welcher gebrauchte Hardware wieder nutzbar macht und Ressourcen durch Wiederverwertung einspart.

Um die Kinder für Ernährung zu begeistern, sind zahlreiche KiTas mit Hochbeeten ausgestattet. In allen Einrichtungen kommen regionale und saisonale Lebensmittel, vorzugsweise in Bio-Qualität auf den Tisch. Einkäufe werden über die CAP Märkte in Karlsruhe getätigt, einem Inklusionsbetrieb der Hagsfelder Werkstätten Karlsruhe. Obst und Gemüse beziehen wir in Form von Ökokisten über den Gärtnerhof Decker, einem zertifizierten Demeterbetrieb.

Bei der Auswahl unserer Lieferanten legen wir sehr großen Wert auf deren ökologische Zertifikate wie Demeter, blauer Engel und Ökostrom.

Unsere Beschaffungen im Bereich Gärtnerei tätigen wir bei den Hagebaumärkten, einem regionalen Baumarkt. Außerdem sind wir Mitglied bei ZG Raiffeisen, die Vermarktungsgenossenschaft für regionale Anbieter. Mit ZG Raiffeisen veranstalten wir regelmäßig Kinderveranstaltungen in den Märkten. Unsere Eltern und Mitarbeiter erhalten mit Nachweis bei ZG Raiffeisen 10% Rabatt.

Einige unserer Einrichtungen beteiligen sich am Projekt SHUUZ. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Kolping Recycling GmbH statt und hat sich zum Ziel gesetzt, gebrauchte und noch brauchbare Schuhe weiterzuverwenden. Mit einem minimalen Verbrauch von Ressourcen wird das Schuhwerk Menschen, die diese gut gebrauchen können, zur Verfügung gestellt. Um an diesem sinnvollen Projekt teilzunehmen, sammeln einige Einrichtungen einfach Schuhe in einem Karton, versenden diesen und bekommen sogar noch einen Spendenbeitrag nach Gewicht ausgezahlt. Details zum Projekt sind hier zu finden: https://www.shuuz.de/index.php

In unseren Einrichtungen wird regelmäßig mit selbst gestalteten Materialen kreatives Upcycling durchgeführt.  Zum Thema Müllvermeidung führten wir mehrere Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe durch.

Ziel 15: Leben an Land

2015 wurde die Stadt Karlsruhe für ihren langjährigen Einsatz für eine nachhaltige Stadtentwicklung von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis mit dem Titel „Deutschlands nachhaltigste Großstadt“ ausgezeichnet. In diesem Rahmen wurde unter den fünf ausgezeichneten Projekten unsere  Kindertagesstätte Drachenhöhle für Ihr außerordentliches Engagement ausgezeichnet.


2. Platz beim Nachhaltigkeitspreis Baden Württemberg „Kleine Helden“ für unsere KiTa Mäusenest! Ausgezeichnet wurde der auf Naturpädagogik gelegte Schwerpunkt der Einrichtung mit dem vom Architektenteam der Heine Architektur GbR speziell für Pro-Liberis geplante, 450 m² großem, spielzeugfreien Außengelände, gestaltet nach Gerd Schäfer mit Bauerngarten, Werkstattterrasse, Sinnesgarten, Matschplatz, Kletterbaum und ein großzügiger Sandsee.

Die Einrichtung verankerte sowohl das Thema Müllvermeidung als auch Essen mit allen Sinnen langfristig. Die Kinder werden in die umfangreichen Gartenarbeit fortlaufend miteinbezogen und kochen das geerntete Obst und Gemüse regelmäßig selbst.

Weitere Informationen zum Außengelände erhalten Sie unter: http://heine-architektur.de/Erfahrungsgarten


In zahlreichen KiTas finden Garten AGs statt, um Nachhaltigkeitsthemen für die Kinder von Anfang an erlebbar zu machen. Es werden Hochbeete gebaut, gepflegt, geerntet, die Eltern an Aktionstagen mit einbezogen.

In einzelnen Kindertagesstätten beherbergen wir seit 2016 Bienenvölker, die seither von einem Imker betreut werden. Der Imker besucht die jeweilige KiTa einmal monatlich und bezieht die Kinder stets im Rahmen der Möglichkeiten mit ein. Im Rahmen von Naturkursen bauen die Kinder, passend zu diesem Thema, Nistkästen und Insektenhotels.

Im Folgenden finden sie exemplarische Beispiele was unsere Partnerfirma Lenitas bereits in ihren Einrichtungen umsetzt:

  • Im Bauernhofkindergarten der Lenitas gGmbH in Karlsbad erleben die Kinder Natur, Tiere und Jahreszeiten beiläufig und nachhaltig als täglichen Lernort.
  • Ein Schwerpunkt der Ferienbetreuung von Lenitas liegt auf der Übermittlung einer nachhaltigen Bildung. Die Kinder experimentieren, erforschen und bewegen sich ressourcenorientiert im Einklang mit der Natur, fertigen Instrumente aus Holz, eine Waldcouch, Turnstunden finden im Grünen statt u.v.m.
  • Im betreuten Jugendwohnen ist Lenitas Chancengeber.
  • Seit 2017 mit Beginn der Schulbegleitung existiert bei Lenitas der Fachbereich Inklusion. Beeinträchtigten Kindern wird durch eine Begleitung im Rahmen des Schulbesuchs eine Bildungsteilhabe ermöglicht.

Möchten Sie sich als Einzelperson, Firma oder Träger einbringen und eine Kooperation im Bereich Nachhaltigkeit mit uns eingehen,

wenden Sie sich per Mail an Eva Schröder: eva.schroeder@pro-liberis.org

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