Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit

Folgende Ziele für Nachhaltige Entwicklung werden bei uns und unseren Kitas umgesetzt:

Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

Für Mitarbeiter gibt es während des Lockdowns ein besonderes Angebot: Gesundheitskurse online mit Referenten und erfahrenen Kollegen wie z.B. Yoga, Meditation, Ganzkörpertraining, WingTsun, Progressive Muskelentspannung.

Um die Eltern zu stärken und die Familien nach Corona wieder zusammen zu bringen wird es ab Sommer 2022 kostenlose Gemeinschaftsangebote mit einem Wanderführer und zertifizierten Achtsamkeitstrainer, begleitet durch das Nachhaltigkeitsteam und unseren Energiemanager, für Familien geben.

Den Kindern Resilienz, Achtsamkeit, Sozialkompetenz und Selbstwirksamkeit zu vermitteln, steht in unsere Arbeit im Fokus. Für Kinder und Jugendliche bieten wir über das Bundesprogramm „Aufleben“ besondere kostenlose Kurse wie bspw. den naturpädagogischen Ponykurs und weitere Aktionen an.

Ziel 4: Hochwertige Bildung weltweit

Wir investieren in die Zukunft und bilden auch in Coronazeiten weiter aus. Als Partner und aktiver Teilnehmer am „Bundesprogramm Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ ist es uns eine Herzensangelegenheit und Selbstverständlichkeit mehr Nachwuchskräfte für die frühkindliche Bildung zu gewinnen sowie bereits ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher im Beruf zu halten.


In den Kindertagesstätten führt unsere Heilpädagogin begleitende Hilfe und heilpädagogische Begleitungen durch und ermöglicht Kindern mit einer Beeinträchtigung Teilhabe am Alltagsleben. Um Kommunikation für alle möglich zu machen, entwickeln wir Flyer auch in „Leichter Sprache.“

Pro-Liberis und Lenitas bieten in nahezu allen Berufsfeldern berufliche Eingliederungshilfe und Wiedereingliederung an, wie z.B. in der Hauswirtschaft, im Handwerk, in der Verwaltung und in der Kinderbetreuung.

Einige KiTas setzen sich mit „Partizipation in der Kita“ auseinander, auch in Form von Teamtagen.

Partizipation bedeutet „Teilhabe(n)“, „Teilnehmen“ oder „Beteiligtsein“. Die Beteiligung von Kindern am Kita-Alltag ist sowohl für die Kinder selbst, die pädagogischen Fachkräfte als auch für die Eltern eine große Herausforderung und Chance. In Beteiligungsprozessen geht es immer um das Festlegen neuer Grenzen und das Verhandeln von unterschiedlichen Interessen.

Primär geht es um folgende Themen:

  • Was ist Partizipation? Und wo leben wir das schon
  • Wo könnten die Kinder weiter mitentscheiden?
  • Überprüfung der Konzeption zum Thema Partizipation
  • Stufen der Beteiligung von Kindern
  • Was lernen Kinder, Eltern und Pädagogen beim Thema Partizipation?
  • Reflexion von „Macht“
  • Wie sieht unser Wochenplan mit dem Blick auf das Thema aus?

Ziel 5: Gleichstellung von Frauen und Männern

Der Frauenanteil bei Pro- Liberis gGmbH liegt bei 90%.

Für uns beginnt BNE nicht extern, sondern bereits an der Basis – unseren Mitarbeitern. Pro-Liberis und Lenitas ermöglichen nicht nur den Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern auch familienfreundliche Arbeitsmodelle.

Ziel 6: Ausreichend Wasser in bester Qualität

Wir machen mit beim Weltwassertag!
Um nicht nur die Kinder in den Einrichtungen zu erreichen, sondern auch deren Familien, erhalten diese von uns Aktionsideen und Anregungen für zu Hause.

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie

Unsere Einrichtungen beziehen seit 2015 ausschließlich Ökostrom und Ökogas. Aus dem Zertifikat der einzelnen Einrichtungen geht hervor, wieviel CO2 Einsparungen pro Jahr erfolgten. Einzelne unserer KiTas sind bereits auf LED umgerüstet und verbrauchen entsprechend weniger Strom. Weitere Umstellungen sind in Planung. Bei der Gebäudesanierung und bei Umbauten achten wir auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und auf umweltschonende Herstellungsverfahren in enger Abstimmung mit den Bauherren.

Ziel 8: Nachhaltig wirtschaften als Chance für alle

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus.

 

Zahlreiche Institutionen der Kategorien Lernorte, Netzwerke und Kommunen haben dieses Jahr erneut gezeigt wie sich BNE in vorbildlicher Weise umsetzten lässt und zeigen somit eine enorme Anzahl an praktischen Bildungsbeispielen für nachhaltige Entwicklung auf.

Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 20. November 2019 in Berlin.

Begründung der Jury: „Pro-Liberis und Lenitas ist ein regional stetig wachsendes Netzwerk. In allen beteiligten Einrichtungen werden vorbildlich Fähigkeiten und Werte vermittelt, die den Umgang mit der Umwelt positiv bestimmen. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist bereits seit Jahren in allen Bereichen fest verankert und wird fortlaufend evaluiert. Die Jury hebt besonders die Absicht der Netzwerkpartner hervor, alle Einrichtungen systematisch im Sinne des Whole Institution Approach zu transformieren.“


Gemeinsam mit der IHK Karlsruhe wurde ein lokales Unternehmensnetzwerk gegründet. Inzwischen nehmen über 130 Firmen an den seit Februar 2020 stattfindenden Runden Tischen Nachhaltigkeit teil, um sich zu Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzthemen auszutauschen. Werden auch Sie Teil davon! Informationen zum Runden Tisch der Nachhaltigkeit finden Sie hier.


Mit Platz 13 deutschlandweit wurde die Pro Liberis gGmbH von FOCUS im Bereich Top-Klima Engagement 2021 ausgezeichnet. Weitere Infos finden Sie hier.


Pro-Liberis und Lenitas bieten in nahezu allen Berufsfeldern berufliche Eingliederungshilfe und Wiedereingliederung an, wie z.B. in der Hauswirtschaft, im Handwerk, in der Verwaltung und in der Kinderbetreuung.

Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

Um auf Firmenfahrzeuge zu verzichten, unseren Mitarbeitern dennoch Mobilität für Dienstfahrten und Transporte zu bieten, greifen wir bereits seit 2008 auf den Carsharing Anbieter „Stadtmobil“ zurück.

 

 

Ziel 10: Weniger Ungleichheiten

Mit unseren sozialraumorientierten Familienzentren öffnen wir uns die Wohnquartiere und ermöglichen Teilhabe für alle Altersklassen und Lebenslagen. Beteiligung wird möglich und entwickelt sich lebendig im Tempo aller beteiligten Akteure.

In den Kindertagesstätten führt unsere Heilpädagogin begleitende Hilfe und heilpädagogische Begleitungen durch und ermöglicht Kindern mit einer Beeinträchtigung Teilhabe am Alltagsleben. Um Kommunikation für alle möglich zu machen, entwickeln wir Flyer auch in „Leichter Sprache.“

Ziel 12: Nachhaltig produzieren und konsumieren

Um das Gesamtunternehmen auf allen Ebenen konstant nachhaltig zu gestalten, wurde 2020 ein Energieteam gegründet, welches aus dem Geschäftsführer, der Unternehmensentwicklung, unserem über das Bundesumweltministerium geförderten Energiemanager, drei Leitungen, dem Facilitymanager besteht und regelmäßig evaluiert, welche Maßnahmen Synergieeffekte schaffen.

Mit Platz 13 deutschlandweit wurde die Pro Liberis gGmbH von FOCUS im Bereich Top-Klima Engagement 2021 ausgezeichnet.

Gemeinsam mit der IHK Karlsruhe wurde ein lokales Unternehmensnetzwerk gegründet. Inzwischen nehmen über 130 Firmen an den seit Februar 2020 stattfindenden Runden Tischen Nachhaltigkeit teil, um sich zu Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzthemen auszutauschen.

Bei der IT- Beschaffung, insbesondere der Hardware, legen wir ebenso Wert auf Nachhaltigkeit, indem wir unsere Rechner seit 10 Jahren über „AFB sozial&green IT“ beziehen, einem Inklusionsbetrieb, welcher gebrauchte Hardware wieder nutzbar macht und Ressourcen durch Wiederverwertung einspart.

Unsere Einrichtungen beziehen seit 2015 ausschließlich Ökostrom und Ökogas. Aus dem Zertifikat der einzelnen Einrichtungen geht hervor, wieviel CO2 Einsparungen pro Jahr erfolgten. Einzelne unserer Kitas sind bereits auf LED umgerüstet und verbrauchen entsprechend weniger Strom 5 komplett LED, 5 teilweise, weitere Umstellungen sind in Planung. Bei der Gebäudesanierung und bei Umbauten achten wir auf die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und auf umweltschonende Herstellungsverfahren in enger Abstimmung mit den Bauherren. 7 Kitas liegen schon unter dem Richtwert der Energieagentur NRW mit jährlich 80 kWh/qm zum Heizen. In Zusammenarbeit mit Bürgerenergiegenossenschaften lassen wir auf den dafür geeigneten Einrichtungen Photovoltaikanlagen errichten, um Graustrom aus dem Markt zu verdrängen.

Um auf Firmenfahrzeuge zu verzichten, unseren Mitarbeitern dennoch Mobilität für Dienstfahrten und Transporte zu bieten, greifen wir bereits seit 2008 auf den Carsharing Anbieter „Stadtmobil“ zurück.

Wir bieten allen Mitarbeitenden Bikeleasing an.

Seit April 2022 bieten wir ein vergünstigtes Jobtickets beim Karlsruher Verkehrsverbund KVV an. Dieser hat Dank Ökostrom einen sehr geringen CO2-Fußabdruck; 80 g pro Personenkilometer)

Unsere Umweltbildung kommt in den Familien an: Anstelle des Autos wollen die Kinder bevorzugt mit der Bahn oder dem Fahrrad gebracht werden.

Telefonverträge werden über den nachhaltigen Anbieter WEtell abgeschlossen. WEtell ist der nachhaltige Mobilfunk am deutschen Markt und bietet zuverlässige Tarife in D-Netz-Qualität und steht für gemeinwohlorientierten Mobilfunk mit 100% Klimaschutz, Datenschutz, Fairness & Transparenz!

Um klimaneutraler zu drucken, werden die Toner abgeholt und recycelt oder über „Sammeldrache“ in Spielzeug eingetauscht.

Pro Liberis ist eines der 9 Gründungsmitglieder des Klimaneutralitätsnetzwerkes Technologieregion Karlsruhe. Dieses Netzwerk wurde von der IHK Karlsruhe initiiert und wird fachlich vom Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES), Karlsruhe, und der Energy Consulting GmbH (ECG), Kehl, begleitet. Die Auftaktveranstaltung fand am 28. April 22 statt.

Spendenaktion: Kompensation unseres restlichen CO2-Ausstoßes

Trotz großen Einsatzes für die Klimaneutralität verursacht unser Betrieb bis dato einen jährlichen CO2-Ausstoß von etwa 600 t. Die größten Brocken sind das Heizen mit Erdgas (wir sind in manchen Kitas „warm“ eingemietet und können dort den Energieträger nicht bestimmen) und Fernwärme (Anschlusspflicht) (300 t) und Fahrten der Mitarbeitenden (260 t). Durch die o. g. Maßnahmen reduzieren wir jetzt schon und in Zukunft noch stärker unseren ökologischen Fußabdruck. Aber es wird ein Rest bleiben, den wir an anderer Stelle kompensieren wollen, um unter dem Strich klimaneutral zu sein. Wir haben uns über persönliche Kontakte für ein Kompensationsprojekt entschieden, das viele Vorteile für verschiedene Akteure bietet: Die Regeneration der Mangroven in Gandiole, die eine Pufferzone im Mangroven-Ökosystem des Deltas des Senegal-Flusses ist. Keur Barka und Mouit sind die beiden Dörfer, die für die diesjährige Wiederaufforstung identifiziert worden sind (bei St. Louis)

Mangrovenaufforstung verbindet Klimaschutz und Klimaanpassung

Mangrovenwälder können im Vergleich zu Wäldern an Land ein Vielfaches an CO2 speichern. Eine Mangrove bindet über mindestens 20 Jahre jährlich etwa 12 kg CO2. Auch für den Erhalt der Artenvielfalt, die Fischerei, den Tourismus sowie den Küstenschutz sind Mangroven von großer Bedeutung und bieten damit indirekt Bleibeperspektiven für die einheimische Bevölkerung.

Ein echter Beitrag zu Klimagerechtigkeit!

  • 25000 Mangroven für Senegal – damit kompensieren wir die Hälfte unserer jetzigen CO2-Produktion
  • Projektlaufzeit von August bis Dezember 2022
  • Projektkosten: 12700 €
  • Aktive Einbindung der lokalen Bevölkerung (Frauen- und Jugendgruppen)
  • Begleitende Umweltbildung

Verantwortlich für die Umsetzung vor Ort ist Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale und Präsident der afrikanischen NaturFreunde.

Im Rahmen des vierjährigen, vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts „Energiesparmaßnahmen in Kitas“ haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis September 2025 klimaneutral zu sein, und zwar mit allen drei Scopes. Das ist mit unseren Maßnahmen realistisch.

Ziel 15: Leben an Land

2015 wurde die Stadt Karlsruhe für ihren langjährigen Einsatz für eine nachhaltige Stadtentwicklung von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis mit dem Titel „Deutschlands nachhaltigste Großstadt“ ausgezeichnet. In diesem Rahmen wurde unter den fünf ausgezeichneten Projekten unsere Kindertagesstätte Drachenhöhle für ihr außerordentliches Engagement ausgezeichnet.


2. Platz beim Nachhaltigkeitspreis Baden Württemberg „Kleine Helden“ für unsere KiTa Mäusenest! Ausgezeichnet wurde der auf Naturpädagogik gelegte Schwerpunkt der Einrichtung mit dem vom Architektenteam der Heine Architektur GbR speziell für Pro-Liberis geplante, 450 m² großem, spielzeugfreien Außengelände, gestaltet nach Gerd Schäfer mit Bauerngarten, Werkstattterrasse, Sinnesgarten, Matschplatz, Kletterbaum und ein großzügiger Sandsee.

Die Einrichtung verankerte sowohl das Thema Müllvermeidung als auch Essen mit allen Sinnen langfristig. Die Kinder werden in die umfangreiche Gartenarbeit fortlaufend mit einbezogen und kochen das geerntete Obst und Gemüse regelmäßig selbst.

Weitere Informationen zum Außengelände erhalten Sie unter: http://heine-architektur.de/Erfahrungsgarten

In zahlreichen KiTas finden Garten AGs statt, um Nachhaltigkeitsthemen für die Kinder von Anfang an erlebbar zu machen. Es werden Hochbeete gebaut, gepflegt, geerntet, die Eltern an Aktionstagen mit einbezogen.

In einzelnen Kindertagesstätten beherbergen wir seit 2016 Bienenvölker, die seither von einem Imker betreut werden. Der Imker besucht die jeweilige KiTa einmal monatlich und bezieht die Kinder stets im Rahmen der Möglichkeiten mit ein. Im Rahmen von Naturkursen bauen die Kinder, passend zu diesem Thema, Nistkästen und Insektenhotels.

Ziel 16: Frieden und Gerechtigkeit

Pro Liberis stellt Ukraineflüchtlingen Wohnungen zur Verfügung und kümmert sich um deren Eingliederung in Schule und Arbeitswelt. Am 10. Juni fand ein Benefizkonzert auf dem Gelände der Kita Amalienschlössle statt. Auch andere Spendenaktionen für die Ukraine wurden organisiert.

Im Folgenden finden sie exemplarische Beispiele was unsere Partnerfirma Lenitas bereits in ihren Einrichtungen umsetzt:

  • Im Bauernhofkindergarten der Lenitas gGmbH in Karlsbad erleben die Kinder Natur, Tiere und Jahreszeiten beiläufig und nachhaltig als täglichen Lernort.
  • Ein Schwerpunkt der Ferienbetreuung von Lenitas liegt auf der Übermittlung einer nachhaltigen Bildung. Die Kinder experimentieren, erforschen und bewegen sich ressourcenorientiert im Einklang mit der Natur, fertigen Instrumente aus Holz, eine Waldcouch, Turnstunden finden im Grünen statt u.v.m.
  • Im betreuten Jugendwohnen ist Lenitas Chancengeber.
  • Seit 2017 mit Beginn der Schulbegleitung existiert bei Lenitas der Fachbereich Inklusion. Beeinträchtigten Kindern wird durch eine Begleitung im Rahmen des Schulbesuchs eine Bildungsteilhabe ermöglicht.

Möchten Sie sich als Einzelperson, Firma oder Träger einbringen und eine Kooperation im Bereich Nachhaltigkeit mit uns eingehen,

wenden Sie sich per Mail an Eva Schröder: eva.schroeder@pro-liberis.org

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