Schatzkiste - Heilpädagogischer Fachdienst

Heilpädagogischer Fachdienst

 

 

Kontakt

Egon- Eiermann- Allee 4

76187 Karlsruhe Knielingen

Telefon: 0721-90981163

Mobil: 0152-27538544

Mail: hpf@pro-liberis.org

 

Öffnungszeiten:

Mo-Do von 08:00 Uhr – 17:00 Uhr

und nach Absprache

 

Tanja Buchmann - Pro-Liberis

Tanja Buchmann – Leitung

 

Angebote in der Schatzkiste

  • Elternbegleitung/ Elternberatung
  • Frühförderung (Zielgruppe: 0- Schuleintritt)
  • Inklusionen in Kindertagesstätten – Tandembegleitungen (begl. Hilfe und/oder heilpädagogische Begleitung)
  • Workshops, Schulungen, Kurse
  • Netzwerkarbeit/ kollegialer Austausch
  • Familien-, Kinder-, und Elterntreff (z.B. Spielkreis)
  • Kita- Team- Beratung/ Begleitung rund um das Thema Inklusion
  • Kooperation mit der sozialpädagogischen Familienhilfe (Tandem Heilpädagoge & Sozialpädagoge)
  • Kooperation mit der Tagesgruppe BASE von Lenitas gGmbH

Über unsere Schatzkiste

„Menschen in schwierigen Lebenslagen Gelegenheiten zu geben, über positive Erfahrungen neue Zuversicht zu entwickeln, die eigenen Stärken zu erkennen und sich dadurch neue Perspektiven zu eröffnen“ Das ist einer von vielen Leitsätzen in unserer Arbeit in der Schatzkiste.

Eine Schatzkiste hat in ihrem inneren einen kostbaren Wert. Der heilpädagogische Fachdienst „Schatzkiste“ möchte kleinen und großen Menschen ein Ort der Wertschätzung, der Vielfalt, der Begegnung, der Begleitung und des Austauschs bieten. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, Diversität und Kultur ist in unserer Schatzkiste willkommen. Wir begleiten und unterstützen Familien, Eltern und Kinder in vielfältigen Fragestellungen und suchen gemeinsam nach möglichen Lösungswegen.

Was ist Heilpädagogik

Heilpädagogik ist seit der Einführung des Begriffs im 19. Jahrhundert durch Georgens und Deinhardt verbunden mit dem Anliegen der gemeinsamen Bildung trotz vorliegender Beeinträchtigungen, und setzt die Wertschätzung menschlicher Vielfalt voraus, ungeachtet von Behinderungen, sozialen und kulturellen Benachteiligungen sowie von Norm abweichenden Begabungsstrukturen. Die Aufgabe der Heilpädagogik ist es somit, Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verhaltensstörungen oder mit geistigen, körperlichen und sprachlichen Beeinträchtigungen sowie deren Umfeld durch den Einsatz entsprechender pädagogisch-therapeutischer Angebote zu helfen. Die Betreuten sollen dadurch lernen, Beziehungen aufzunehmen und eigenverantwortlich zu handeln, Aufgaben zu übernehmen und daraus Sinn und Wert erfahren. Heilpädagogisches Handeln ist demnach immer dann notwendig, wenn die natürliche Erziehung zu versagen droht oder bereits versagt hat, greift also dann ein, wenn bestimmte Fähigkeiten eines Kindes nicht altersgerecht entwickelt sind. Diese Fähigkeiten umfassen dabei den motorischen, sozialen, emotionalen und kognitiven Bereich, sodass ein zentraler Grundgedanke der Heilpädagogik dabei die Ganzheitlichkeit ist, was bedeutet, dass nicht allein die Behinderung oder die erschwerte Bedingungen und deren Behebung im Mittelpunkt der Arbeit von Heilpädagog*innen stehen, denn aus dem

heilpädagogischen Blickwinkel ist der ganze Mensch mit seinen Fähigkeiten, Problemen und Ressourcen, sowie seinem sozialen Umfeld bei der Bearbeitung und Lösung von Problemen zu betrachten und mit einzubeziehen. Heilpädagog*innen diagnostizieren zunächst eventuell vorliegende Probleme und Störungen, aber auch Ressourcen und Fähigkeiten der zu betreuenden Menschen, und erstellen individuelle Behandlungspläne. (Stangl, 2020).

„Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende“ (Paul Moor, Heilpädagoge)

Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf ihrem Lebensweg zu begleiten ist für uns eine Grundeinstellung und gehört zum Leitbild von Pro-Liberis und seinem Tochterunternehmen Lenitas. Das Bedürfnis nach einer Teilhabe in der Gesellschaft ist ein Grundbedürfnis, das wir versuchen, durch vielfältige Hilfen zu ermöglichen. Inklusion bedeutet für uns, die unabdingbare Teilhabe von allen Menschen, ob Klein oder Groß- jeder Mensch gehört ganz natürlich dazu; egal wie jemand aussieht, welche Sprache er spricht oder ob eine Behinderung vorliegt. Jeder hat das Recht mitzumachen und gehört in der Gesellschaft dazu.

Zielgruppen des Heilpädagogischen Fachdienstes

Gefördert werden Kinder im Zeitpunkt ihrer Geburt an bis zum Schuleintritt. Unsere Angebote in der ambulanten und mobilen Frühförderung richten sich an Familien mit Kindern:

  • die vor, während oder nach der Geburt besonderen Gefährdungen ausgesetzt waren
  • Frühchen
  • mit geistiger und/ oder körperlicher Beeinträchtigung
  • wenn Syndrome diagnostiziert oder vermutet werden
  • mit Seh- und/ oder Hörschädigung (z.B. Cochlea-Implantat)
  • mit Sprachentwicklungsstörungen
  • mit Entwicklungsverzögerungen, z.B. in den Bereichen: Motorik, Wahrnehmung, Sozialisation, Kognition sowie in der Spielentwicklung
  • mit Verhaltensauffälligkeiten/-störungen
  • mit schwierigen, sozialen Lebenssituationen (z.B. Trennung der Eltern, Todesfall)
  • Hochbegabung
  • Grundstein und Basis ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern und den beteiligten Fachdisziplinen, wie z.B. pädagogisches Fachpersonal, Sozialpädagoge, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Pädiatrie und Ämtern.

Heilpädagogische Methoden

Die heilpädagogischen Methoden sind eklektisch entstanden. Dies bedeutet, dass die heilpädagogischen Methoden Ansätze aus der Pädagogik und aus der Therapie entnommen wurden. Diese Ansätze sind zu einem heilpädagogischen Ansatz weiterentwickelt (vgl. A. Sagi, S. 13, siehe [2]). Die heilpädagogischen Methoden werden in folgende Bereiche unterteilt:

Spielpädagogik, Entwicklungsförderung (Sprache, Motorik, Bewegung, Soziale-Interaktion), Förderung der Wahrnehmung, Gestalten (Kunst/ Musik), Psychomotorik, funktionelle „Trainingsprogramme“, Entwicklungsförderung mit den Grundlagen und Elementen von Maria Montessori, Elternbegleitung, Entspannungspädagogik, erstellen von Hilfeplänen und heilpädagogische Diagnostik.

Ziele in der Schatzkiste

Die Familie ist einer der wichtigsten Gemeinschaft und Werte unserer Zeit. Ein intaktes soziales System (Familie/ Kita/ Schule/ Verein) bietet Halt, Geborgenheit, Sicherheit, Liebe, Orientierung und Raum für Entwicklung. Dies sind wichtige Voraussetzungen, um sich nicht nur in der Familie, sondern in der Gesellschaft angenommen zu fühlen.

Die Schatzkiste hat zum Ziel, allen Kindern mit Startschwierigkeiten ihres Lebens zu unterstützen. Wir bieten betroffenen Kindern und Familien Hilfen an, so dass eine Teilhabe im Alltag der Gesellschaft, mit den zur Verfügung stehenden Rahmenbedingungen, ermöglicht werden kann.

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