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Autor: Kita Zwergenstübchen | 3.3.2016
Projekte unserer Auszubildenden der letzten Blockwochen
Kita Karlsruhe zeigt Projekt unserer Auszubildenden

Alicia S. | PIA Azubine | 3. Jahr | Projekt: Sinne
Ich habe ein dreiwöchiges Projekt mit vier Kindern im Alter von 2,2 bis 2,10 Jahren durchgeführt. In dieser Zeit haben wir uns erst einmal überlegt, welche Sinne wir eigentlich haben. Jeden der fünf Sinne haben wir daraufhin genauer betrachtet. Unseren Geschmack haben wir mit Hilfe eines Geschmackstest geprüft. Die Ohren konnten hören, ob wir das Herbstlied „rot und gelbe Blätter“ laut oder leise singen. Mit den Augen haben wir Gegenstände angeschaut und sie nach kurzer Zeit wieder erkannt. Mit der Nase haben wir verschiedene Gerüche in der Kita erkundet und sie zugeordnet. Zum Abschluss haben wir unseren Fühlsinn in einem Barfußparcour geschult.

Jennifer D. | Azubine | Anerkennungsjahr | Projekt: Raupe Nimmersatt
Um den Kindern (2-3 jährige) einen Einstieg in das Projekt zu ermöglichen, habe ich mich zuerst für die Betrachtung des Bilderbuches „Die kleine Raupe Nimmersatt“ mit Hilfe der Fingerpuppe entschieden. Das Projekt ist für drei Monate ausgelegt. In einem Stuhlkreis bekamen die Kinder Besuch von der „Raupe Nimmersatt“, dargestellt mit der oben genannten Fingerpuppe.

Sie hat die Kinder zum Sprechen angeregt, indem sie ihnen Fragen wie zum Beispiel: „Wer seid denn ihr?“; „Kennt mich jemand von euch?“… gestellt hat. Gemeinsam haben wir dann das Buch angeschaut und die Raupe hat ihre Geschichte erzählt. Dabei hat sie mit ins Buch geschaut.

Während des gesamten Projektes hat uns die Fingerpuppe begleitet. Ein weiterer Teil des Projektes war die „Kostprobe“. Zu Beginn hielten wir das Obst versteckt unter einem Tuch, sodass die Kinder das Obst erfühlen konnten. Anschließend probierten wir dieses und hielten fest, wie welches Obst schmeckte, also süß, sauer, bitter usw.

Der nächste Schritt war: Einen Obstsalat herstellen. Wir bereiteten gemeinsam mit der Raupe einen Obstsalat für den Nachmittags-Snack für alle Kinder vor. Natürlich ist die Raupe Nimmersatt auch mit in die Zwergenstube umgezogen und begleitet uns dort weiter. Seitdem sind wir dabei die kleine Raupe Nimmersatt zu basteln und ein Mobile herzustellen.

 

Anja T. | PIA Azubine | 1. Jahr | Projekt: Rallye
Mir ist aufgefallen, dass die Kinder sich gerne grobmotorisch bewegen und neue Herausforderungen suchen. Ich möchte dafür den Flur als neuen Spiel- oder Funktionsbereich erweitern. Es bietet sich an, den Flur dafür zu nutzen, da er lang, gerade und doch überschaubar ist. Ich biete den Kindern Fahrzeuge für die Rallye an.

Die Rallye soll im Flur vom Zwergenraum bis zur Rezeption stattfinden. Kleine Papierstreifen markieren zwei Fahrbahnen. Es gibt eine Start- und Ziellinie, welche mit der Signalfarbe „Rot“ markiert wird. Mit zwei Fahrzeugen dürfen die Kinder nun von der Startlinie Richtung Rezeption fahren, bei der sich eine weitere Fachkraft aufhält, um den Kindern beim Wenden ihrer Fahrzeuge zu helfen und zurück zur Ziellinie zu lotsen. Es wird von mir primär darauf geachtet, dass die zwei „Fahrer“ gleichstark sind. Natürlich dürfen die Kinder auch eigenständig über die Partnerwahl mitbestimmen. Hier dürfen die Kinder nun ihre Geschicklichkeit mit dem Fahrzeug erproben.

Jederzeit stehe ich an der Seite, um die Kinder anzuregen und ihnen individuelle Hilfestellung zu bieten. Für dieses Angebot habe ich die älteren Kinder (18 Monate +) gewählt, da es die Fähigkeit zur Umsetzung und die nötige Geschicklichkeit voraussetzt.

 

Laura H. | Azubine | 3. Jahr | Projekt: Reise durch Körper und Sinne
In der ersten Einheit geht es um verschiedene Körperteile wie Nase, Mund, Ohren, Kopf, Rücken, Brust, Beine und Füße. Vor jeder Einheit wird als Einstieg das „Lied über mich“ gesungen. Die Körperteile werden zusammen durchgegangen und besprochen. Danach dürfen die Kinder sich wiegen, messen und im Spiegel betrachten. Die Ergebnisse werden dann auf einem vorbereiteten Blatt festgehalten. Jede Abschlussrunde wird mit einem kleinen Snack beendet. Der Snack beinhaltet eine Reiswaffel und einen Becher mit Wasser zum Trinken. Diesen Snack habe ich als Ritual eingeführt, damit die Kinder wissen, dass die Einheit zu Ende ist.

Die zweite Einheit beginnen wir wieder mit unserem Lied, danach spielen wir ein Musik-Stopp-Spiel. Daraufhin dürfen die Kinder Barfuß einen Bewegungsparcour durchgehen. Anschließend wird der Snack angeboten.

In der dritten Einheit singen wir zum Einstieg unser Lied, danach werden wir mit Rasierschaum experimentieren. Hier werden die Kinder verschiedene kreative Bilder mit Rasierschaum herstellen. Zum Abschluss werden wir uns sauber machen und unseren Abschluss-Snack zu uns nehmen.

Die vierte Einheit beginnen wir wieder mit unserem Lied. Zuerst werden wir gemeinsam einen Salzteig herstellen, um danach Fuß- und Handabdrücke zu gestalten. Die fertigen Abdrücke werden von mir in den Backofen gelegt, dabei schauen mir die Kinder zu. Danach dürfen die Kinder in einer von mir vorbereiteten Fühlbox Gegenstände ertasten und erraten. Die Einheit beenden wir wieder mit unserem Snack.

In der fünften Einheit findet der Praxisbesuch statt. Anfangs singen wir wieder unser Lied. Zusammen gestalten wir dann eine Tast-Straße auf einer Holzplatte. Daraufhin dürfen die Kinder einen vorbereiteten Barfußpfad in unserem Tobeparadies (Turnraum) beschreiten. Zum Abschluss folgt wieder ein Snack.

Auch die sechste Einheit beginnen wir mit unserem Lied. Danach spielen wir ein Geruchsmemory, bei dem immer zwei Gerüche zusammen gehören. Es folgt eine Übung für den Geschmackssinn, bei der die Kinder mit verbundenen Augen erraten, was sie gerade schmecken. Daraufhin folgt unser Abschluss-Snack.

 

Tamara D. | PIA Azubine | 3. Jahr | Projekt: „Mein Körper und Ich – Ich mag mich“
In der Woche vom 9.11.2015 – 13.11.2015 fand das Projekt „Mein Körper und Ich – Ich mag mich“ statt. In einer Kleingruppe von vier Kindern im Alter von ca. 2,5 Jahren, haben wir gemeinsam unseren Körper entdeckt. Auf spielerische Art und Weise haben wir neue Körperteile sowie ihre Funktionen genauer kennengelernt. Zu Beginn des Projektes haben wir uns gemessen und gewogen, sowie einen Körperumriss gezeichnet. Im weiteren Verlauf hatten die Kinder durch eine Bewegungsbaustelle die Möglichkeit, ihre Körperteile und deren Funktionen genauer unter die Lupe zu nehmen. Voller Eifer und Neugier waren die Kinder dabei. Die Woche war voller bunter Angebote. Zum Projektende fertigten die Kinder als Erinnerung Handabdrücke an.